Standort

Standort Neustädtel

Der Standort Neustädtel ist einer von zwei Feuerwehrstandorten der Freiwilligen Feuerwehr Schneeberg und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gefahrenabwehr im gesamten Stadtgebiet. Durch seine zentrale Lage an der August-Bebel-Straße sowie die Anbindung an die Bundesstraßen B169 und B93 können Einsatzstellen innerhalb der Schneeberger Stadtgrenzen ebenso wie in den Nachbargemeinden Zschorlau und Hundshübel schnell erreicht werden.

Mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 und dem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) verfügt der Standort über eine vielseitige Fahrzeugausstattung, die eine schnelle und wirkungsvolle Bewältigung unterschiedlichster Einsatzlagen ermöglicht. Ob Brandeinsatz, technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen oder Unterstützung bei Unwetterlagen – die Kameraden stehen rund um die Uhr bereit, um Menschen in Not zu helfen. Insbesondere das wendige TSF spielt seine Stärken in der engen Schneeberger Altstadt, den schmalen Gassen von Neustädtel sowie auf abgelegenen Feld- und Waldwegen aus.

Als gleichwertiger Standort neben dem Gerätehaus an der Zwickauer Straße ergänzt der Standort Neustädtel die Einsatzbereitschaft und Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehr Schneeberg in idealer Weise. Neben dem Einsatz- und Ausbildungsdienst wird auch die Kameradschaft großgeschrieben. So organisieren die Kameraden jährlich das traditionelle Skatturnier der Gesamtfeuerwehr Schneeberg und tragen damit aktiv zum gemeinschaftlichen Miteinander innerhalb der Wehr bei.

Gerätehaus

Gerätehaus

Daten, Fakten und Besonderheiten unseres Standortes

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Weitere Bilder
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Mannschaft

Mannschaft

Unsere Abteilungen im Überblick

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Aktive Einsatzabteilung

16

Jugendgruppe

11

Alters- & Ehrenabteilung

2

Passivabteilung
Technik

Technik

Unsere Einsatzfahrzeuge – Klick für Details auf Bild

Löschgruppenfahrzeug

LF16/12

Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank und Zusatzbeladung

TSF-W/Z

Mannschaftstransportwagen

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Geschichte

Geschichte

Die Chronik unseres Standortes Neustädtel

1866

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Neustädtel

Am 8. April 1866 gründeten beherzte Bürger nach jahrzehntelangen Brandkatastrophen die Freiwillige Feuerwehr Neustädtel. Gründer waren Ernst Theodor Bochmann, Karl Oswald Bochmann (Kaufleute) und Christian Troeger (Fabrikant). Am 23. April 1867 wurden 108 Bürger zum Dienst aufgerufen. Die Original-Stammrolle von 1866 ist bis heute im Besitz der FFW Neustädtel.

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1875

Erste Landspritze - überortliche Löschhilfe

Stationierung einer Handspritze mit 8 Mann Besatzung. Damit wurde Löschhilfe auch in den Nachbarorten Lindenau, Schneeberg, Schlema und Zschorlau möglich – ein wichtiger Schritt zur überortlichen Zusammenarbeit im Erzgebirge.

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1892

Reformationsfest - Schauübung auf der Marienstrasse

Beim Reformationsfest 1892 führte die Wehr eine öffentliche Schauübung auf der Marienstraße durch. Weitere Übungen am Pochwerk in Neustädtel stärkten das Vertrauen der Bevölkerung in die junge Organisation.

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1923

Übungsmarsch zum Schützenhaus

Am 22. April 1923 fand der Übungsmarsch zum Schützenhaus statt. Kameraden in Uniform mit Musikinstrumenten – Kameradschaft und Ausbildung gehörten von Anfang an untrennbar zusammen.

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1927

Neue Technik: 16m Handzugdrehleiter

Anschaffung einer 16 Meter langen ausziehbaren Handzugdrehleiter. Rettungseinsätze in höheren Stockwerken wurden damit erstmals möglich – ein bedeutender technischer Fortschritt für die Wehr.

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1928

40. Bezirks-Feuerwehrtag und erste Motorspritze TS 6

Am 11. und 12. August 1928 richtete Neustädtel den 40. Bezirks-Feuerwehrtag aus. Im selben Jahr erhielt die Wehr eine Motorspritze TS 6 sowie eine sechssitzige Limousine als Geschenk von Fabrikant Dietz. Die Motorspritze konnte fortan als Anhänger genutzt werden.

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1945

Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg

Viele Kameraden hatten ihr Leben im Krieg gelassen. Die Limousine war irreparabel. Bei Bränden musste wieder im Handzug ausgerückt werden. Am 19. April 1945 brannte die St.-Wolfgangs-Kirche aus. Die Gemeinschaft hielt zusammen und baute die Wehr neu auf.

1954

Hochwasser in Neustädtel

Schweres Hochwasser traf Neustädtel und forderte die Wehr in einem ihrer größten Katastropheneinsätze der Nachkriegszeit. Die Kameraden kämpften gemeinsam mit der Bevölkerung gegen die Fluten.

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1956

90 Jahre Feuerwehr Neustädtel

Die Kameraden des Löschzuges Neustädtel feierten nach Kriegsende ihr 90-jähriges Bestehen. Gebührend hierfür wurde eine Einsatzübung für die Bevölkerung vorbereitet. Ein eigens dafür gebautes Holzhaus wurde abgebrannt und zeigte die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr.

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1959

Gerätehausbau: 19.102 Stunden Eigenleistung

Karl Schreiter – späterer Ehrenbürger der Stadt Schneeberg – übernahm die Leitung der Feuerwehr Neustädtel. Die Stadt stellte ein leer stehendes Stallgebäude bereit. In fünf Jahren bauten die Kameraden mit 19.102 Stunden Eigenleistung Fahrzeughalle, Schulungsraum und einen LKW Molotow zum Löschfahrzeug auf.

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1964

Frauengruppe und Jugendfeuerwehr gegründet

1964 gründete sich eine Frauengruppe im Löschzug. 1966 folgte die „AG Junge Brandschutzhelfer“ um gezielt Nachwuchs zu fördern. Diese Jugendarbeit sicherte die Zukunft der Wehr und besteht bis heute als aktive Jugendfeuerwehr Neustädtel.

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Die AG Junge Brandschutzhelfer beim Wettkampf in Bockau 1988

1966

100 Jahre FFW Neustädtel

Das 100-jährige Jubiläum wurde gebührend in der Neustädtler Wehr gefeiert. Neustädtler Kameraden und Kameradinnen blickten auf 100 Jahre Bestehensgeschichte der Feuerwehr Neustädtel zurück.

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1990

Nach der Wende: Partnerschaft mit Herten

Nach der Wende knüpfte der Löschzug neue Freundschaften mit Feuerwehren aus den alten Bundesländern. Besondere Beziehungen entstanden zum Löschzug Scherlebeck in der Partnerstadt Herten – gesamtdeutsche Kameradschaft gelebt.

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Neue Kameradschaft nach der Wende - Partnerschaft mit Herten

1996

130 Jahre FFW und neue Feuerwehrfahne

Das 130-jährige Jubiläum wurde mit einer Schauvorstellung gefeiert – mit RTL-Fernsehteam und Moderator Hans Meiser. Im selben Jahr wurde eine neue Feuerwehrfahne nach historischem Vorbild von 1928 beschafft.

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1998

Umzug ins Depot beim alten Holzwerk

Im Dezember 1998 zog der Löschzug ins ehemalige Holzwerk (Firma Hoefner) um. Erneut 2.000 Stunden Eigenleistung für Schulungsraum, Garage, Umkleide und Werkstatt.

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Das Depot im alten Holzwerk - Standort 1998 bis 2015

2007

Gewinner beim Supertrabi Wettbewerb in Zwickau

 

Die Kameraden aus Neustädtel konnten beim 14. und 15. Internationalen Trabbitreffen in den Jahren 2007 und 2008 zweimal in Folge den grandiosen ersten Platz belegen. Möglich wurde dieser Erfolg durch eine gleichermaßen außergewöhnliche wie faszinierende Eigenkreation.

Als Basis diente ein Trabant P 601, Baujahr 1961, aus Zwickau. Das 26 PS starke Gefährt wurde in unzähligen Stunden Eigenleistung zu einem dreiachsigen Feuerwehr-Trabant umgebaut. Zur Ausstattung gehören ein 40-Liter-Wassertank, die originale Tragkraftspritze TS 6 aus dem Jahr 1928, eine vollständige Sondersignalanlage sowie ein 250-Watt-Soundsystem.

Auch optisch ist das Fahrzeug eine echte Besonderheit: Das Dach wurde nach vorn verlängert, das gesamte Fahrzeug um rund 110 Zentimeter gestreckt und eine zweite Achse eingebaut, die um 180 Grad gedreht in entgegengesetzter Richtung ausgerichtet ist. Die Heckpartie besteht aus zwei originalen Trabant-Türen.

Der Umbau erfolgte zwischen 2004 und 2006. Insgesamt investierten die Kameraden beeindruckende 2.400 Arbeitsstunden in dieses außergewöhnliche Projekt.

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2014

Spatenstich für das neue Gerätehaus

Am 1. Juli 2014 fiel der Spatenstich – nach jahrelangem Kampf gegen undichtes Dach und verschimmelte Ausrüstung im alten Depot.

Am 22. Juli 2014 Grundsteinlegung, am 26. September 2014 Richtfest unter Zugführer Udo Bochmann.

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2015

Einweihung des neuen Gerätehauses

Am 30. Januar 2015 wurde das neue Gerätehaus offiziell übergeben. Am 21. März 2015 Tag der offenen Tür mit großem Publikumsinteresse. Seit 2015 leitet Carsten Schönfelder den Löschzug Neustädtel in die Zukunft.

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2025

10 Jahre Gerätehaus Neustädtel

Am 21. Juni 2025 feierten wir das zehnjährige Bestehen unseres Gerätehauses an der Karlsbader Straße mit einem großen Tag der offenen Tür. Unser Gelände und das benachbarte Grundstück verwandelten sich dabei in eine Festmeile für Groß und Klein. Zahlreiche Spiele und spannende Einblicke in die Feuerwehrtechnik sorgten für einen abwechslungsreichen Tag.

Ob beim Zerschneiden eines Fahrrads mit dem hydraulischen Rettungsgerät, bei Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto oder beim Toben auf einer riesigen Feuerwehr-Hüpfburg – für jeden war etwas dabei. So konnten unsere Besucher die Arbeit der Feuerwehr hautnah erleben und einen erlebnisreichen Tag bei uns verbringen.

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Etwas dabei, für Groß und Klein!
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Besucher konnten Führungen durch das Gerätehaus besuchen.

2026

Übergabe eines Löschgruppenfahrzeuges

 Mit der Zusammenlegung des Standortes Griesbach in die Gesamtfeuerwehr Schneeberg, wurde das bisher in Griesbach stationierte Löschgruppenfahrzeug (LF16/12) des Katastrophenschutzzuges des Erzgebirgskreises dem Löschzug Neustädtel übergeben. 

Anfang des Jahres übernahm Kam. Sebastian Klein die Führung am Standort Neustädtel. 

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