Wissenswertes

Hinter den Kulissen der Feuerwehr

Mit verständlichen Erklärungen und spannenden Einblicken zeigen wir, wie die Feuerwehr arbeitet – von Ihrem Notruf bis zum Einsatz vor Ort.

Was tun, wenn es plötzlich brennt? Wie setzt man einen Notruf richtig ab und welche Informationen sind dabei wichtig? Auf dieser Seite finden Sie praktische Hinweise für den Ernstfall und erfahren, wie Sie sich in einer Notsituation richtig verhalten.

Anschließend werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr: Was passiert eigentlich, nachdem ein Notruf abgesetzt wurde? Wie gelangt der Notruf zur Feuerwehr, wie werden die Einsatzkräfte alarmiert und was geschieht bis zum Ausrücken?

Außerdem stellen wir die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr vor und erklären, warum Einsatzkräfte an der Einsatzstelle unterschiedlich farbige Westen tragen und welche Aufgaben sich dahinter verbergen.

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Richtig verhalten im Brandfall

Was tun wenns brennt?

Notruf richtig absetzen

Notrufnummer: 112

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112

Im Notfall

Feuerwehr und Rettungsdienst, kostenlos aus allen Netzen.

Alarmierung unserer Feuerwehr

Vom Notruf bis zum Ausrücken – so läuft eine Alarmierung ab

Ablauf einer Alarmierung

Unsere Alarmierungstechnik

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Sirenensignale – das bedeuten die Töne

Im Freistaat Sachsen gelten landeseinheitlich vier Sirenensignale:

Hinweis

Hören Sie das Signal „Warnung vor einer Gefahr“, schalten Sie umgehend Radio oder Fernsehen ein und achten Sie auf Durchsagen – nutzen Sie zusätzlich Warn-Apps wie NINA. 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Sächsischen Staatsministerium des Innern unter www.bevoelkerungsschutz.sachsen.de sowie bei der Stadtverwaltung Schneeberg.

Und schon gehts los...

Coole Zahl
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Sekunden

Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung, ohne Atemschutzgerät.

Sobald die Alarmierung über die verschiedenen Alarmierungswege erfolgt ist, machen sich unsere Einsatzkräfte auf den Weg zum Feuerwehrgerätehaus. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich gerade bei der Arbeit befinden, nach einer Nachtschicht schlafen, zu Hause ihren Feierabend genießen oder mitten im Alltag beschäftigt sind – der Alarm unterbricht den normalen Tagesablauf.

Jeder Kamerad, der verfügbar ist, fährt mit der gebotenen Vorsicht so schnell wie möglich zum Gerätehaus. Dafür werden die unterschiedlichsten Verkehrsmittel genutzt: der Privat-Pkw, das Motorrad oder Moped, das Fahrrad oder – wenn der Weg kurz ist – auch der Fußweg.

Im Feuerwehrgerätehaus angekommen, zählt jeder Handgriff. Die Einsatzkräfte legen ihre persönliche Schutzausrüstung an und bereiten sich innerhalb weniger Augenblicke auf den bevorstehenden Einsatz vor. Trotz des Zeitdrucks darf dabei nichts vergessen werden – schließlich schützt die Ausrüstung im Einsatz Leben.

Ein geübter Feuerwehrmann benötigt für das Anlegen seiner Schutzausrüstung – ohne Atemschutzgerät – in der Regel nur etwa 30 Sektunden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Alarm um 12:00 Uhr mittags oder um 3:00 Uhr nachts ausgelöst wird. Probieren Sie es doch einmal selbst aus: Ziehen Sie Jacke, Hose und Schuhe so schnell wie möglich aus (denn wir kommen ja auch angezogen in die Feuerwehr) und im Anschluss wieder an – Sie werden überrascht sein, wie kurz eine halbe Minute tatsächlich ist.

Unsere persönliche Schutzausrüstung

Was unsere Einsatzkräfte im Ernstfall schützt

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Unsere Funktionswesten

Die farbliche Kennzeichnung von Führungs- und Sonderfunktionen im Einsatzwesen entstand als Reaktion auf Erfahrungen aus großen Schadensereignissen, darunter auch schwere Flugzeugunglücke. Dabei zeigte sich, dass Einsatzleiter und andere Schlüsselfunktionen aufgrund einheitlicher Schutzkleidung, schlechter Sicht oder des Zusammenwirkens verschiedener Organisationen oft nicht schnell erkannt werden konnten. Dies führte zu Kommunikationsproblemen und unklaren Führungsstrukturen, die die Einsatzkoordination erschwerten. Als Konsequenz wurden standardisierte Funktionswesten mit festgelegten Farben und eindeutigen Funktionsbezeichnungen eingeführt, um Verantwortlichkeiten sofort sichtbar zu machen.

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Einsatzkräfte im Straßeneinsatz (orange)

Kennzeichnet Einsatzkräfte, die im fließenden Verkehr oder bei Absicherungsmaßnahmen tätig sind. Die orangen Warnwesten vervielfachen dabei die Warnfunktion unserer Schutzkleidung.

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Einheitsführer (rot)

Kennzeichnet die Führungskraft einer taktischen Einheit im Einsatz. Dies ist der Fahrzeugführer eines Feuerwehrfahrzeuges mit 3 bis 9 Einsatzkräften.

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Abschnittsleiter (weiß)

Kennzeichnet die verantwortliche Führungskraft eines Einsatzabschnitts bei größeren Schadenslagen. Zum Beispiel können größere Brandeinsätze in mehrere Abschnitte unterteilt werden. Ein Abschnittsleiter leitet z. B. die Wasserversorgung und die daran beteiligten Fahrzeuge sowie Kräfte, während ein anderer Abschnittsleiter die Koordination der Löschmaßnahmen im Brandobjekt übernimmt.

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Atemschutzüberwachung (weiß, kariert)

Kennzeichnet die Person, die im Einsatz die bereitgestellten und eingesetzten Atemschutzgeräteträger überwacht und deren Einsatzzeiten, Daten, Drücke und Tätigkeiten als auch Vorkommnisse dokumentiert.

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Einsatzleiter (gelb)

Kennzeichnet die Gesamteinsatzleitung vor Ort, die alle eingesetzten Kräfte und Mittel koordiniert.

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