Höhenrettungsdienst Aue-Schwarzenberg

Höhen- und Tiefenrettung
Aue-Schwarzenberg

 Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT)

Höhenrettung
Tiefenrettung
Seilrettung
Speziallagen
Überörtlich

Wenn die Feuerwehr an ihre Grenzen stößt – wenn Absturzgefahr besteht, Schächte in die Tiefe führen oder Höhen unerreichbar erscheinen – dann kommt die Spezialeinheit Höhenrettung zum Einsatz. 

Als Teil des Höhenrettungsdienstes Aue-Schwarzenberg übernehmen wir Rettungseinsätze, die besondere Ausbildung, spezielle Seiltechnik und absolute Zuverlässigkeit erfordern.

Unser Einsatzgebiet erstreckt sich über den gesamten Altlandkreis Aue-Schwarzenberg. Wir retten Menschen und Tiere aus Höhen wie Maschinen, Kränen und Gebäuden ebenso wie aus Tiefen: Schächten, Silos und unzugänglichem Gelände. Unsere Einheit ist überörtlich im Einsatz und arbeitet eng mit der DRK Bergwacht Sachsen sowie dem Bergbau- und Höhenrettungszug der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz zusammen.

Die Spezialeinheit besteht aus Kameraden der Feuerwehren Schneeberg, Albernau, Bad Schlema und Lichtenau. Jede Einsatzkraft erhält eine fundierte Zusatzausbildung in Abseil- und Aufseiltechnik sowie in der seilgestützten Rettung aus Höhen und Tiefen.

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Lutz Gerber

Ansprechpartner und Beauftragter
Höhen- und Tiefenrettung ASZ
der Feuerwehr Schneeberg

Auf einen Blick

Ausbildung, Voraussetzungen & Einsatz

Voraussetzungen

Voraussetzung sind die Mitgliedschaft in einer Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis sowie eine abgeschlossene Truppführerausbildung. Zusätzlich ist neben der Feuerwehrausbildung (mindestens 40 Stunden pro Jahr) die regelmäßige Teilnahme an den Ausbildungsschulungen des Höhenrettungsdienstes Aue-Schwarzenberg im Umfang von 80 Stunden pro Jahr erforderlich. Zu Beginn der Tätigkeit sowie im weiteren Verlauf sind arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen für Tätigkeiten im absturzgefährdeten Bereich (G 41) notwendig.

Ausbildungsrhythmus

Regelmäßiger Dienst alle 14 Tage montags. Die Ausbildung nach den Richtlinien der AGBF und den Leitlinien des Deutschen Ausschusses für das Grubenrettungswesen vermittelt die Auf- und Abseiltechnik des Höhenrettungsdienstes. Praxisnahe Übungen an realitätsnahen Einsatzszenarien – von Industrieanlagen bis ins unwegsame Gelände, ergänzen die theoretischen Inhalte.

Einsatzspektrum

Rettung von Personen und Tieren aus Höhen (Sendemasten, Kräne, Gebäude) und Tiefen (Schächte, Silos, Gruben). Sicherung von Einsatzkräften gegen Absturz sowie technische Hilfeleistung bei Speziallagen – regional im Altlandkreis Aue-Schwarzenberg und überörtlich.

Organisation

Zusammenschluss der FF Schneeberg, Albernau, Aue – Bad Schlema und Lichtenau als gemeinsamer Höhenrettungsdienst Aue-Schwarzenberg. Kein separater Aufnahmeantrag – der Einstieg erfolgt über die jeweilige Heimatwehr.

Kooperationen

Enge Zusammenarbeit mit der Bergwacht für Gelände- und Naturkatastropheneinsätze sowie mit der Höhenrettung Annaberg-Buchholz für überörtliche Lagen. Gemeinsame Übungen stärken die interkommunale Einsatzfähigkeit.

Anforderungsprofil

Volljährigkeit, Teamfähigkeit, Entscheidungsfreude und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme. Körperliche und geistige Eignung für Arbeiten im absturzgefährdeten Bereich mit regelmäßiger Eignungsuntersuchung. Und natürlich: gute Laune ist ausdrücklich erwünscht!

Verbund

Beteiligte Feuerwehren

Einblicke

Höhenrettung im Einsatz

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